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Weihnachtsnacht
© Brigitte Obermaier, München,  2001-11-04
Die Weihnachts-Nacht ist dunkel.
Die Sterne hell am Himmel funkeln.
Leise die Schneeflocken hernieder sinken.
Kerzenschein lässt wärme blinken.
Die Tanne mit ihren grünen Wipfel.
Trägt schneebedeckte weisse Zipfel.
Von schwerer Last durchbricht.
Durch dicke Wolken das Mondeslicht.
In dieser wunderschönen Nacht.
Hat Nikolaus ganz laut gelacht.
Das Rehlein ging nicht zur Ruh.
Das Fuchs macht keine Augen zu.
Die Rentiere sind geschwind.
Eilen schnell zu jedem Kind.
Der Schlitten ist vollgeladen.
Knecht Ruprecht wird es wagen.
Die Fahrtrichtung geht zur Erde.
Auf der Weide die Schaf-Herden.
Um die Nase pfeift der Wind.
Nikolaus ist flott und geschwind.
Hier und da ein Kamin.
er Nikolaussocken hängt darin.
er wird gefüllt heute Nacht.
Morgen jedes Kindlein lacht.

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Engel der Krippe oder
Die Weihnachtsgeschichte von Zauberblume
  © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-12-24
Es begab sich aber zu der Zeit,
Die Welt sollte geschätzt werden.
Kaiser Augustus stellte das Gebot bereit.
Die allererste Schätzung auf Erden.
 
Als Kyrenius Landpfleger in Syrien war.
Und jedermann ging in die Stadt.
Damit die Schätzung richtig war und klar.
Es waren derer viele Menschen, nicht zu knapp.
 
Josef aus Galiläa, machte sich auf
In der Stadt Nazareth war er zu Haus.
  In das jüdische Land zur Stadt David hinauf.
Die da heisst Bethlehem, im Davids-Haus.
 
Maria, sein vertrautes Weibe.
Sie sollte bald gebären und doch begleiten.
Mit umfangreichem Leibe.
Quälten sie sich zu diesen Zeiten.
 
Sie klopften an, es öffnete sich keine Türe.
Bei einem Stall, gebar sie ihren ersten Sohn.
Bei Ochs und Esel, legte sie ihn in die Krippe.
Für Kaiser Augustus ein Hohn.
 
Die Hirten auf dem Felde.
Hüteten ihre Herden
Des Herrn Engel trat zu ihnen und sprach:
Fürchtet euch nicht, ich verkünde Freude.
 
Klarheit des Herrn leuchtete um sie.
Sie fürchteten sich sehr.
Der Heiland ist geboren.
Sie schauten ehrfürchtig umher.
 
Ihr werdet es finden, das Kindelein.
In einer Krippe im Stalle.
Es sangen himmlische Heerscharen derweil
Friede auf Erden den Menschen ein Wohlgefallen.
 
Ehre sei Gott in der Höhe und lasset uns sehn.
Die Engel fuhren gen Himmlisches Königreich.
Lasset uns gehen nach Bethlehem.
Die Liebe lässt uns leben, ganz reich.
 
Der Stern hatte ihnen den Weg gezeigt.
Das Kindlein lag auf goldenem Stroh.
An der Krippe standen Josef und Maria bereit.
Und alle waren vor Freude so froh.
 
Maria hörte die bewegten Worte.
Sie schloss sie in ihr Herz hinein.
Die Hirten priesen und lobten.
Wir wollen es umjubeln das Kindelein.
 
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Weihnacht-Engel der Rettung

© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-12-25
Der Bauer besass sehr viel
Ochs, Kuh, Esel und ein Haus
Schafe sein Reichtum derer zuviel.
Die zog es in die Landschaft hinaus.
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Die Schafherde musste gehütet werden.
Das Amt bekam der kleine Bub.
Der Jackl zeigte keine Beschwerden
Dafür war er noch viel zu jung.
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Jackl besass einen kleinen Hund.
Der folgte ihm auf Schritt und Tritt.
Frische Schneeluft ist gesund.
Doch die Kälte Einhehrschritt.
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Seine Bitte das Haus zu betreten.
Er wollte sich wärmen am Kaminfeuer.
Der Bauer liess ihn nicht eintreten.
Das Holz sei dafür viel zu teuer.
5
Er liess den Jungen einfach stehen.
In der bitteren Kälte Nacht.
Da sah er am Himmel einen Stern gehen.
Ein Engel leuchtete mit wahrer Pracht.
6
Wohin sich wohl der Engel  bewegt?
Jackl nahm seinen Hirtenstab.
Seine Hirtenlampe half auf dunklem Weg.
Er folgte dem Glanze ganz spontan.
7
Ohne den Jungen bleib ich nicht hier.
Bellte der Hund und folgte seinen Spuren.
Ohne dem Hund bleiben wir nicht hier.
Blökten die Schafe und folgten den Spuren.
8
Ohne die Schafe bleibe ich nicht hier.
Wieherte der Esel und folgte den Spuren.
Ohne dem  Esel bleiben wir nicht hier.
Ochs und Kuh und folgten den Spuren.
9
Plötzlich umgab alles ein tiefe Stille.
Der Bauer sass hinter dem Ofen so stumpf
Er rief nach dem Jungen im Stalle.
Nur sein Echo verhallte ganz dumpf.
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Leer war der Stall, so bedrücklich.
Auf dem Hofe stand er verlassen.
Seine Gedanken dachten schreckliches.
Der Jackl hatte nur Spuren hinterlassen.
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Den Schneespuren folgte der Bauer geschwind.
Schrie laut den Tieren hinterdrein.
Na warte, ich hole dich ein, mein Kind.
All die Tiere sie sind doch mein.
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Es dauerte gar nicht lange.
Zarte Schneeflocken kamen hinzu.
Ich werde euch bestimmt einfangen.
Der Schnee aber deckte die Spuren zu.
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Es erhob sich ein Schneesturm so stark.
Die Kälte kroch dem Bauern unter die Kleidung.
Seine Haut wurde bitter kalt und starr.
Er versank im tiefen Schnee ohne Wegweisung
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Wohin soll ich mich wenden?
Ich erkenne nicht mehr die Orte.
Ich kann nicht mehr, wie soll das bloss Enden?
Laut rief er um Hilfe mit bittenden Worte.
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Der Schneesturm hörte plötzlich auf.
Der Bauer blickte andächtig in die Welt.
Der Himmel zeigte sein dunkles Blau.
Ein großer Komet stand am Himmelszelt.
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Ein Engel beschützte den Stall.
Der  mitten auf dem Felde stand.
Des Jungen  Hirtenlampe  brannte hell.
Was er wohl darinnen fand?
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Er öffnete die Türe leise
Zuerst sah er in der Mitte.
Im Lichtscheine erblickte er Alle.
Ein Kind lag in der Krippe.
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Der Jackl mit seinem Hund.
Dahinter Ochs, Esel und Kuh.
Sie waren wohlbehalten gesund.
Davor versammelt die Schafe mit Ruh.
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Das Kindlein es lächelte.
Es wurde dem Baier warm ums Herz.
Als ob es ihn erwartet hätte.
Ich wurde gerettet vor dem Schmerz.
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Er kniete vor dem Jesuskind.
Vor der Krippe neben dem Jungen.
Seine Lippen bebten geschwind.
Mit Gebeten und Anpreisungen.
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Am anderen Morgen nach dem Schlafe.
Ging's wieder zurück, der Jackl, der Hund.
Dahinter Ochs, Esel, Kuh und Schafe.
Sie wanderten wieder nach drunt’.
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Sie erreichten den Hof im Morgenschein.
Der kalte Boden mit Schnee bedeckt.
Kommt herein, ich lade euch alle ein.
Ich habe für euch den Tisch gedeckt.
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Ich hab genug Holz sprach der Bauer.
Dem Jackl seine Augen leuchteten hell.
Vorbei die klaffende Kältemauer.
Wärme für den Bauern und seinem Gesell.
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Gemeinsamkeit fördert die Liebe.
Nicht nur zum Weihnachtsfeste.
Engel der Rettung gib uns Frieden.
Wir sind auf der Welt nur Gäste
 

 

 

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Das flackernde Kerzenlicht

oder – Engel der Kerzen
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2006-12-26
1
Ich habe mich entzündet.
Schaut in mein Licht hinein.
Welch ein Jubel welch ein Singen.
Die Helligkeit ladet alle ein.
2
Macht eure Herzen damit warm.
Mit meinem flackernden Kerzenlicht.
Ich freue mich, weil ich brennen darf.
Sinnlos ist nur das traurige Nichts.
3
Läge ich in einem Karton.
Wäre ich nutzlos und allein.
Erklingt aber ein Ton.
  Setze ich meine Kräfte ein.
4
Engel der Kerzen wir warten darauf.
Gib uns deinen Segen im Kerzenlicht.
Die Kerze träumt und ist dabei wohlauf.
Je länger ich brenne, desto kürzer werde ich.
5
Ich weiss, sprach die Kerze weiter.
Es gibt keine andere Möglichkeit.
Wenn ich brenne, sind die Menschen heiter.
Somit gibt es keine Sinnlosigkeit.
6
Mein eigenes Ende führe ich herbei.
Ich finde es schöner was herzugeben.
Als kalt zu bleiben, das zeigt keinerlei.
Nur düsteres, dunkles Karton-Leben.
7
Es ist wie mit der Menschheit Seele.
Entweder ziehen sie sich zurück.
Bleiben für sich, wenn sie die Kälte wählen.
Dabei bringt uns die Wärme das Glück.
8
Liebe hat seinen eigenen Sinn.
Dafür müsst ihr täglich ein Opfer bringen.
Schenken heisst, es ist ein Gewinn.
Mit Herzlichkeit, Lachen und singen.
9
Kommt die Traurigkeit mit Schmerzen.
Lass dich trösten von der Wärme Licht.
Es strahlt die Liebe in alle Herzen.
Je mehr du es zeigst, ergibt sich die klare Sicht.
10
Wer sich verschenkt, wird reicher werden.
Wer andere froh macht wird selbst froh.
Wenn mein Kerzen-Docht brennt auf Erden.
Zeige ich euch den Mut und ihr macht es ebenso.

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